Erfahrungsberichte

Irene Perndanner

Peru Juli / August 2015

Diesmal ging die Reise nach Peru. Das Ziel war ursprünglich der bekannteste Hauptgipfel der Cordillera Vilcanota, südöstlich von Cusco: Der Ausangate (6364 m)
Die letzten drei Wochen vor Abreise hatte ich wieder das Hypoxico-Zelt zu Hause. Die Symptome der Höhenanpassung erschienen mir diesmal nicht so nennenswert – kein Wunder, gab es doch in Österreich zu der Zeit eine Hitzewelle und kaum jemand hat in der Zeit wirklich gut geschlafen und alle haben geschwitzt und viel getrunken aber das Impulstraining mit Luft aus 6400m hab ich diesmal nicht geschafft.
Ich wollte wieder gut vorbereitet ankommen, damit ich Reserven habe, zu genießen, das Land kennenzulernen, mit meinen Freundinnen und dem Team aus Ecuador (Bergführer Edgar Parra), Peru und den USA zu kommunizieren, einfach das Beste aus der Reise als Geschenk mitnehmen zu können.
Auch hab ich wie immer daran gedacht, dass ja auch schwierige Umstände auftreten können und eine gute Höhenanpassung und Kondition da den entscheidenden Unterschied machen können.
Machu Picchu Genau das ist auch eingetreten: Wir begannen unsere dreiwöchige Reise mit Besichtigungen um Cusco (3200 m ) und dann mit einem Trekking westlich von Cusco, um den gewaltigen Sechstausender Salkantay (6271 m). Von Soraypampa aus über den Salkantaypass (4600 m) nach Santa Teresa und Aguas Calientes, um das unglaubliche Machu Picchu zu besichtigen.
Am ersten Trekkingtag, um 4 Uhr früh hat mich ein Brechdurchfall ereilt, der typische Reiseinfekt, trotz aller Vorsicht mit Zähneputzen und Obstwaschen mit Mineralwasser etc. Das hätte das Ende der Tour sein können. Gott sei Dank waren aber meine Blutsauerstoffsättigungswerte gut und ich konnte auf einem Muli bis zur Passhöhe reiten. Das ist absolut nicht die ratsame Art im Normalfall die Anpassung zu beginnen! 4600 m sind nicht so wenig und ich sah unterwegs Gäste nach Luft ringen und umkehren. Ein amerikanischer Teenager bekam kurz vor der Passhöhe von seinem Bergführer eine Infusion angehängt, damit er ihn noch über den Pass und in tiefere Lagen bringt. Bei einem Zwischencheck auf ca. 4200 m lag meine Sauerstoffsättigung noch bei 92% und ich war total froh, dass wenigstens das passt – ich konnte ja nichts essen und nur schluckweise Wasser trinken, damit es unten bleibt.
Das besserte sich auf den nächsten Etappen rasch und in Machu Picchu konnte ich schon mit gutem Tempo die 600 Hm von den Ruinen zum Gipfel Machu Picchu hinaufgehen und wußte: Ich hab´s überstanden, es geht wieder. Nevado Chumpe von SW
Das hat sich dann auf der Haupttour fortsetzen lassen. Wir mußten auf unser Ziel Ausangate wegen ungewöhnlicher Schneefälle verzichten, (wieder einmal) – konnten aber nach mehreren Tagen Anmarsch in Höhen über 5000 m auf den Gipfel Nevado Chumpe sur (6075 m) ausweichen. Aufstieg nach Sonnenaufgang Der Gipfeltag führte 13 Stunden über Gletscher und es waren 800 Hm zu überwinden. Leider waren zwei österreichische Teamkollegen an eben jener Problematik erkrankt wie ich viel früher und konnten nicht mitkommen und drei entschlossen sich auf 5800 Hm zur Umkehr.
Ich konnte es kaum fassen, dass ich mit zwei US-Begleitern (Extrembergsteigern Nathan Heald und Tom Ryan) und einem ihrer peruanischen Kollegen den Südgipfel erreichen konnte – wahrscheinlich als erste und einzige Österreicher/in bisher.
Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Trotz all der Herausforderungen, die es durchzubeißen galt: Die schönste Reise meines Lebens!
Südgipfel, im Hintergrund Nordgipfel
Ich danke dem Team von Oxico für ihre Unterstützung bei den Vorbereitungen! Alles Gute und einen steil ansteigenden Bekanntheitsgrad!
Dr. Irene Perndanner

Irene Perndanner

Nepal Oktober 2013

Dieses mal war ich mit einer Gruppe in Nepal unterwegs. Von Lukla aus wollten wir den Mera Peak (6461m) besteigen, weiter über den Amphu Laptsa Pass (5780 m) , auf den Islandpeak (6189 m) und über die Everest-Route zurück nach Lukla.
Um mich gut vorzubereiten hatte ich das Oxico-Zelt diesmal für drei Wochen zu Hause und das Training ging zügig vorwärts mit deutlich spürbaren Anzeichen der Höhenanpassung. Mein Wunsch war, in Nepal die Tour geniessen zu können und nicht so strapaziert zu sein, dass ich gar nichts mitkriege. Da ich ein beziehungsorientierter Mensch bin, wollte ich auch noch genug Energie übrighaben, um mich mit meinen Teamkollegen und dem nepalesischen Team unterhalten zu können und Spaß zu haben. Ausserdem ist diese Route lange Zeit gleichmäßig über 5000 m und es gibt keine rasche Rückkehr in tiefere Regionen, ausser mit dem Rettungshubschrauber und nur, wenn er überhaupt fliegen kann. So wollte ich möglichst viel Risiko minimieren und diese Rechnung ist auch voll aufgegangen.
Normalerweise gibt es im Oktober in der Nachmonsunzeit etwa drei Regentage – eine recht stabile Zeit.
Sherpas
Auf unserer Reise sollte es aber ganz anders kommen. Es regnete am Anfang mehrere Tage kräftig. Dann kam ein Schönwetterfenster und als wir im letzten Lager Khare (4870m) vor dem Mera-Pass angekommen waren wurde das Wetter seltsam. Gab es vorher noch Kälte und Schneefahnen von den Gipfeln, wurde es plötzlich sehr warm: 32 C° in der Höhe! Die Satellitenhandys ware gestört und nach langen Bemühungen bekamen wir 6 bruchstückhafte SMS von unserem Metereologen Mag. Bernd Seiser aus Innsbruck herein. Sie sprachen von enormen Niederschlägen, die kommen sollten. Sogar Prof. Karl Gabl hatte mehrmals nachgerechnet – so was gibts normal nicht!
Ohne dass wir es wußten, hatte sich der Zyklon Phaillin über Indien gebildet und richtete dort Verheerungen an und kam auf die Himalayaregion zu. Obwohl das Wetter lieblich aussah und alle ins Hochlager drängten, legten wir einen zusätzlichen Akklimatisationstag ein und dann brach schon die Schneekatastrophe herein. Wir zogen uns aus unseren Zelten in den Keller der Hütte zurück und es schneite innerhalb 48 Stunden 2m. Im Hochlager kämpften die Gruppen ums Überleben, denn dort schneite es 5-6 m. Rettungstrupp 3 Tage waren wir eingeschlossen und brachen unsere Tour dann ab, um uns und unser nepalesisches Team nach Süden in tiefere Regionen in Sicherheit zu bringen. Wir marschierten 6 Tage, um die gesperrten Pässe nach Lukla zu umgehen und kamen alle heil und gesund wieder zurück. Durch das gemeinsam erlebte Abenteuer wurden wir als Team mit unseren nepalesischen Freunden eng zusammengeschweißt und waren alle für die Bewahrung total dankbar.
Nicht auszudenken, wenn wir in den Lagern hinter dem Mera-La von Lawinen verschüttet worden wären – dort hatte es 5 Tote gegeben – oder im Hochlager festgesessen wären. Selbst in Khare auf 4870 m wäre eine Höhenkrankheit fatal gewesen – mehrere Tage kein Ausweg.
Ich bin total froh, dass es mir mit der Höhenanpassung so gut gegangen ist und ich alles intensiv miterleben konnte!

Roland Janko

Oxico – Höhentrainingssysteme als optimale Vorbereitung für die Zivilbergführerausbildung

In der Zeit von 25. Juni bis 07. Juli 2012 fand der Abschlusskurs für die Zivilbergführerausbildung 2010-2012 in Chamonix statt. In Chamonix – einer der Geburtsstätten des Alpinismus – befinden sich neben dem höchsten Gipfeln der Westalpen dem Mt. Blanc (4.810 m) auch einer der schönstens und zugleich schwierigsten Granitwände.
Die Zivilbergführerausbildung stellt doch die höchste Ausbildung im alpinen Gelände dar und dementsprechend hoch und auch vielseitig ist das Anforderungsprofil. Daher war auch die Vorbereitungsphase für diesen Abschlusskurs sehr intensiv, sie reichte über das „normale“ Klettertraining über Bergrettungstechnik bis hin zum theoretischen Studium von alpiner Trainingslehre und Sportbiologie. Einzelne Moduleinheiten zu diesem Abschlusskurs können auch in unserer Region Weststeiermark beübt werden. Zwecks Höhenanpassung und auch als Höhentraining stellte sich jedoch das Problem, dass die „wirklich hohen“ Berge der Westalpen gut 800 – 1.000 Fahrtkilometer von zu Hause entfernt liegen.
So wurde ich über einen Bergsteigerkollegen auf die Fa. OXICO – Höhentrainingssysteme aufmerksam gemacht. Aus Erfahrungsberichten im Internet nahm ich dann persönlich mit einem Vertreter der Fa. OXICO – Herrn Reinisch Karl – auf, der mir dieses System in einem persönlichen Gespräch näher brachte. Es folgte dann als Vorbereitung ein dreiwöchiges Training mit dem OXICO Höhentrainingssystem. In einem gut ausgeklügelten Trainingsplan erfolgte einerseits ein höhenangepasstes Ausdauertraining mit einer normalen Schlafhöhe (Train high and sleep slow) und andererseits eine erhöhte Schlafhöhe im Höhentrainingszelt (Train low and sleep high).
Schon am ersten Tag des Ausbildungskurses zeigte sich die hervorragende Auswirkung von OXICO Höhentrainingskomponenten. Eine 16stündige Mont Blanc Überschreitung von Chamonix nach Courmayeur konnte ohne konditionelle Probleme gemeistert werden. Ebenso verlief der weitere Kurs konditionell problemlos.
Ein besonderer Dank gilt hier dem Team der Fa. OXICO für die fachkundige Beratung. Ohne deren Hilfe wäre der konditionelle Verlauf nicht so positiv abgelaufen. Durch meine persönliche Erfahrung mit OXICO Höhentrainingssystemen kann ich sagen, dass es sich durchaus lohnt, dieses Trainingssystem auch für alpine Touren in den Ost- und Westalpen anzuwenden.

Roland Janko

Irene Perndanner

Ecuador Dezember 2011/Jänner 2012

Da ich zum ersten mal über 4000 m unterwegs war, wollte ich kein Risiko eingehen und auch diese schöne Reise mit möglichst hoher Lebensqualität genießen.
Ich hatte durch einen Zeitungsartikel von oxico gehört und Kontakt mit Daniela Gosch aufgenommen, die mich sehr kompetent und natürlich-fröhlich betreut hat.(Ist nicht so selbstverständlich, wenn man als Frau an die 50 mit einer jungen Leistungssportlerin zu tun hat! 😉

Es folgten 14 Tage konsequenter Aufenthalt im Höhenluftzelt, Zeiten am Hometrainer mit Maske und Impulstraining mit Luft aus 6400 m Höhe. An den spürbaren Reaktionen meines Körpers auf die Höhenexposition konnte ich schnell sehen, dass die Sache wirkt. Ich war nachher sehr froh, dass ich nicht in Ecuador in der Nacht alle 2 Stunden aufs Klo rennen mußte und die Trinkflasche neben dem Bett hatte. Aber da wird jeder anders reagieren.

So kam ich schon mit einer Schlafanpassung von 3900 m in Quito an und fühlte mich wohl, hatte einen Zeitvorsprung im Vergleich mit den anderen Teilnehmern.
Die Gipfel Pasochoa (4200 m), Pichincha (4794m) und Illiniza Norte (5116m) konnte ich alle gut erreichen. Wir hatten allerdings auch einen sehr fähigen österr. Bergführer und Reiseleiter, der zum langsamen Tempo mahnte und viele Tips und Tricks fürs Höhenbergsteigen kannte.

Der Gipfel des Cotopaxi (5898m) war schon eine größere Herausforderung und meine Seilschaft kehrte bei 5700m wegen eines Schneesturms um, der binnen Minuten jede Spur verweht hatte. Von der Höhenanpassung her gesehen, hätten wir den Gipfel aber doch gut erreichen können.
Am Chimborazo (6310m) mußten alle auf 5600m umkehren, da akute Lawinengefahr bestand. In den Ruhezeiten auf der Whymper Hütte (5000m) konnte ich schlafen und hatte auf der ganzen Reise keine Kopfschmerzen.
Natürlich ersetzt das oxico – Höhentrainingssystem nicht Kondition und Training, aber auf die Idee wird wohl eh keiner kommen, hoffe ich!

Sobald ich die nächste Reise in die Höhe plane, würde ich gerne wieder auf die Vorteile einer Oxico-Vorbereitung zurückkommen und auch andere Ecuador-Teilnehmer haben danach gefragt, weil sie den Vorteil sehen konnten.

Ich wünsche dem Oxico-Team alles Gute und viel Erfolg bei ihren eigenen sportlichen Unternehmungen

Dr.med.Irene Perndanner

Karl Kahlbacher

Mustagh Ata (7500m), Elbrus (5600m)

mustangh-ata-a Nachdem ich jetzt zweimal euren Oxico Höhentrainingsgenerator zur Vorbereitung auf meine Bergtouren verwendet habe, möchte ich mitteilen, dass die Erfahrungen positiv waren. Ich habe die letzten zwei Wochen vor der Abreise nach der sleep high/ train low Methode die Nächte im Zelt mit sauerstoffreduzierter Luft verbracht.
Der Vorteil am Berg war dann, dass ich bei Ankunft im Basislager (z.B. ca 4500 m beim Mustagh Ata) eigentlich keine Probleme mit der Höhe hatte. Viele andere Bergsteiger mussten sich dort mehrere Tage mit Kopfschmerzen und anderen Höhenanpassungssymptomen herumplagen.
Beide Gipfel wurden erfolgreich bestiegen und mit Skiern abgefahren.
Vielen Dank an die Daniela die zweimal den Generator und das Zelt vorbeibrachte.

Karl Kahlbacher

Karl Reinisch und Gerhard Hochstrasser

Bolivien April 2011

Am 1. Juni 2011 brachen ich – Karl REINISCH aus Deutschlandsberg – und Gerhard HOCHSTRASSER aus Lannach nach Südamerika auf, um in Bolivien das Land zu bereisen und einige hohe Berge zu besteigen. Nach ca 30stündiger Anreise über Wien, Amsterdam, Lima kamen sie auf fast 4000 Meter Höhe in der Hauptstadt La Paz an. Im Moment ist in Bolivien Winter, jedoch Trockenzeit und eine sehr stabile Wetterlage. Tagsüber in der Sonne herrschen Temperaturen von ca 15 bis 20 Grad, in der Nacht kühlt es jedoch empfindlich ab.

Wir hatten uns schon zu Hause auf diese Höhe vorbereitet und zwar mittels OXICO Höhentrainingsgeneratoren. Über einen Generator wird sauerstoffreduzierte Luft in ein Zelt eingeblasen. In diesem Zelt kann man schlafenderweise in Höhen bis 6400m verbringen. So vorbereitet konnten wir schon in der ersten Woche drei Fünftausender besteigen, unter anderen den 5321m hohen Cerro Manquilizani mit einer 50 Grad steilen Eiswand.
Weiters machten wir noch eine Gedenktour auf den 5170m hohen Cerro Masser. Dieser namenlose Berg wurde im Vorjahr durch Bergretter aus Schwanberg bestiegen und nach dem leider all zu früh verstorbenen Polizeibergführer und Einsatzleiter der Bergrettung Schwanberg, Max Masser benannt.

Am 7.Juni 2011 kamen drei oberösterreichische Polizeikollegen nach; Obst Michael AHRER, Obstlt Fritz BÖHM und Mjr Manfred RAUCH. Zu fünft ging es dann los, zuerst für drei Tage zum Titicacasee, mit fast 4000m Höhe der höchstgelegene See der Welt. Es folgte unter anderem eine Wanderung auf der Isla del Sol. Danach ging die Reise in den Süden des Landes. Mit dem Nachtbus fuhren wir zur Stadt Uyuni. Aufgrund der schlechten Straßen war jedoch an Schlaf nicht zu denken. In den nächsten drei Tagen unternahmen wir die sogenannte Salar-Tour, eine Rundfahrt in einem Geländewagen. Zuerst durch einen ausgetrockneten Salzsee, in weiterer Folge vorbei an einigen Lagunen, die je nach Sonneneinstrahlung verschiedenste Färbungen annahmen, bis zu Geysiren in 5000m Höhe. Dabei wurde auch in heissen Quellen bei einer Aussentemperatur von ca minus 5 Grad gebadet. Übernachtet haben wir in einem Salzhotel. Das ganze Gebäude war aus Salzblöcken gebaut.

Nach der Rückkehr und einem Ruhetag in La Paz ging es in die Berge, zuerst in die Condoriri Gruppe. Mittels Eseln wurde die ganze Ausrüstung in das Basislager an der malerischen Laguna Chiarkota transportiert, wo dann auf 4700m Höhe gezeltet wurde. Mit in der Gruppe war natürlich auch ein eigener Koch. An den folgenden zwei Tagen bestiegen wir in verschiedenen Gruppen den Cerro Austria, den Pequeno Alpamayo und den sehr anspruchsvollen Capeza de Condor mit 5648m Höhe.

Nach einem weiteren Ruhetag ging es zum nächsten Ziel, den 6088m hohen Hausberg von La Paz, den Huayna Potosi. Am ersten Tag erfolgte der Aufstieg zum Refugio Huayna Potosi, einer Schutzhütte auf 5200m Höhe. Nach einer schlaflosen Nacht (lärmende Italiener, die schon um zwei Uhr losgingen) brachen wir um 04.00 Uhr zum total vergletscherten Gipfel auf. Aufgrund der großen Kälte und des Windes wurde der Sonnenaufgang natürlich schon heiß ersehnt. Um ca 09.00 Uhr hatten alle das Ziel, den Huayna Potosi erreicht.
Nach dem Abstieg und der Rückfahrt nach La Paz wurde dieser Erfolg natürlich ausgiebig gefeiert.
Als letzter Gipfel stand der höchste Berg Boliviens, der 6542m hohe Sajama auf dem Programm. Dieses Ziel erreichte jedoch nur Gerhard HOCHSTRASSER. Die drei Oberösterreicher verzichteten auf eine Gipfelbesteigung. Mich hatte leider ein Darmvirus erwischt und ich musste vom Basislager wieder zurück nach La Paz. Gerhard war jedoch in bester Verfassung. Nach zwei Zeltnächten benötigte er für die Gipfeletappe nur viereinhalb Stunden. Dies hatte den Nachteil, dass er fast die gesamte Strecke im Dunkeln gehen musste und erst am Gipfel der Sonnenaufgang erfolgte. Große Kälte und starker Wind waren zusätzlich erschwerend. Hugo, sein bolivianischer Begleiter sagte bei der Rückkehr anerkennend: „Gerhard es muy rapido.“

Sandra Höbel

Steirischer Brauch am Kilimanjaro

Sandra Höbel Die Planung und Vorbereitung unseres Abenteuers Kilimanjaro nahm knapp eineinhalb Jahre in Anspruch. Regelmäßige Ausdauereinheiten standen auf meinem Plan: laufen, schwimmen, radfahren. Dazu so oft wie möglich auf den Berg und – wie mit der Besteigung des Großglockner – ein bisschen „Höhe sammeln“! Wobei: Höhe kann man/frau ja nicht trainieren… Dachte ich (bestärkt durch die Ausführungen im Rahmen meiner Ausbildung zur D-Trainerin für Kinder- und Jugendschilauf)… bis mich ein „Zufall“ zu Oxico führte. (mehr …)

Fritz Huemer

Fritz Huemer Wenn jemand wie ich nur beschränkt Zeit hat, aber trotzdem gerne hohe Berge besteigen möchte, dem bieten sich nur zwei Möglichkeiten an: entweder LEIDEN (mit der Gefahr schlußendlich doch nicht zu summiten) oder OXICO (stressfreie Höhenadaptierung vorweg zu Hause). Ich werde es sicher wieder so machen.

Anmerkung: Wer die bessere Höhenanpassung hatte, sieht man glaube ich am Foto

Markus Mörth

Mörth Markus Als Vorbereitung auf die Triathlonsaison 2010, insbesondere auf den Ironman Austria, nutzte ich dieses Jahr in meiner Vorbereitungsphase das Höhentrainingssystem von OXICO. Anstatt in den Flieger zu steigen und auf die Kanaren zu fliegen, schlug ich mein Zelt zuhause auf. Den Vorteil des unveränderten Sozialen Umfeldes, die Kostenersparnis und die Vermeidung der Stressfaktoren (lange Flüge bzw. Autofahrten, packen der Koffer usw.) nutzte ich aus, indem ich einfach für die Zeit des „Höhentrainings“ Urlaub nahm, so als ob ich auf Trainingslager fliegen würde. (mehr …)

Andreas Gegg

img_0322 bob-98a Für meine Bergreise nach Bolivien habe ich mich sowohl aktiv auf dem Laufband als auch im Zelt mit dem Höhentrainingsgenerator vorbereitet. Im Unterschied zu anderen höheren Bergen fühlte ich mich sehr stark und konnte 5 Berge (alle über 5000m, unter anderem den höchsten Berg Boliviens- den Sajama mit 6542m) besteigen ohne eine Leistungseinbuße oder andere höhenbedingte Probleme zu haben. Ich bin mir sicher, mich auch in Zukunft für höhere Berge mit den Höhentrainingsgeneratoren vorzubereiten, um einfach das Bergerlebnis so gut wie möglich genießen zu können und mich bestmöglich vorzubereiten. Auch meinen Bergkameraden empfehle ich dieses Training weiter!