Höhentraining für Zuhause

OXICO bietet Höhentrainingsgeneratoren, die es ermöglichen, (normobare) Höhe zu simulieren. Der Umgebungsluft wird dabei Sauerstoff entzogen und über ein Schlauchsystem zu einer Atemmaske oder in ein Zelt geblasen. Der Druck verändert sich dabei nicht. Aktives und passives Training, sowie die Regeneration können somit in den eigenen vier Wänden zu einem Höhentrainingslager umgestaltet und eine ganze Palette an Vorzügen durch Höhentraining genutzt werden.

img_3646 Höhentraining bedeutet, in einer Umgebung mit sauerstoffreduzierter Luft zu trainieren oder sich aufzuhalten, um die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, um sich zu akklimatisieren oder um sich zu erholen. Höhentrainingssysteme erlauben es, bequem zuhause die Vorzüge des Höhentrainings für sich zu nutzen. Aufwendige Reisen zur Akklimatisiation oder Leistungssteigerung gehören damit der Vergangenheit an – das Training kann unkompliziert und in vertrauer Umgebung stattfinden.

Unsere Generatoren kommen von der Erfinderfirma und dem Marktführer Hypoxico und bieten somit nicht nur den neuesten Stand der Technik, sondern auch die längste Erfahrung.
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Hypoxico wurde 1995 von dem Erfinder und Wissenschaftler Igor (Gary) Kotliar gegründet. Unmittelbar nach der Patentierung der weltbesten Höhensimulationstechnik für Athleten, begann Hypoxico mit der Herstellung und Vermarktung dieses revolutionären Systems. Hypoxico erarbeitete das gesamte Konzept für das Trainieren und Schlafen unter Hypoxie, wobei die sauerstoffreduzierte Luft direkt vor Ort produziert wird.
Hypoxico wurde unter Spitzensportlern und Trainern bekannt, da das Unternehmen die beste Ausrüstung für sportliches Training und Leistung bereitstellt und ist daher seit über einem Jahrzehnt von einigen der weltbesten Organisationen und Institutionen (olympische Verbände, Profi-Sportteams, Weltmeister, Olympiasieger, Militär, Wissenschaftlern) im Gebrauch.

oxico-logo OXICO stellt diese Generatoren für Sie zur Verfügung, informiert mittels Vorträgen über die Vorteile eines Höhentrainings und testet das Produkt auf ihre Grenzen.

Irene Perndanner

Peru Juli / August 2015

Diesmal ging die Reise nach Peru. Das Ziel war ursprünglich der bekannteste Hauptgipfel der Cordillera Vilcanota, südöstlich von Cusco: Der Ausangate (6364 m)
Die letzten drei Wochen vor Abreise hatte ich wieder das Hypoxico-Zelt zu Hause. Die Symptome der Höhenanpassung erschienen mir diesmal nicht so nennenswert – kein Wunder, gab es doch in Österreich zu der Zeit eine Hitzewelle und kaum jemand hat in der Zeit wirklich gut geschlafen und alle haben geschwitzt und viel getrunken aber das Impulstraining mit Luft aus 6400m hab ich diesmal nicht geschafft.
Ich wollte wieder gut vorbereitet ankommen, damit ich Reserven habe, zu genießen, das Land kennenzulernen, mit meinen Freundinnen und dem Team aus Ecuador (Bergführer Edgar Parra), Peru und den USA zu kommunizieren, einfach das Beste aus der Reise als Geschenk mitnehmen zu können.
Auch hab ich wie immer daran gedacht, dass ja auch schwierige Umstände auftreten können und eine gute Höhenanpassung und Kondition da den entscheidenden Unterschied machen können.
Machu Picchu Genau das ist auch eingetreten: Wir begannen unsere dreiwöchige Reise mit Besichtigungen um Cusco (3200 m ) und dann mit einem Trekking westlich von Cusco, um den gewaltigen Sechstausender Salkantay (6271 m). Von Soraypampa aus über den Salkantaypass (4600 m) nach Santa Teresa und Aguas Calientes, um das unglaubliche Machu Picchu zu besichtigen.
Am ersten Trekkingtag, um 4 Uhr früh hat mich ein Brechdurchfall ereilt, der typische Reiseinfekt, trotz aller Vorsicht mit Zähneputzen und Obstwaschen mit Mineralwasser etc. Das hätte das Ende der Tour sein können. Gott sei Dank waren aber meine Blutsauerstoffsättigungswerte gut und ich konnte auf einem Muli bis zur Passhöhe reiten. Das ist absolut nicht die ratsame Art im Normalfall die Anpassung zu beginnen! 4600 m sind nicht so wenig und ich sah unterwegs Gäste nach Luft ringen und umkehren. Ein amerikanischer Teenager bekam kurz vor der Passhöhe von seinem Bergführer eine Infusion angehängt, damit er ihn noch über den Pass und in tiefere Lagen bringt. Bei einem Zwischencheck auf ca. 4200 m lag meine Sauerstoffsättigung noch bei 92% und ich war total froh, dass wenigstens das passt – ich konnte ja nichts essen und nur schluckweise Wasser trinken, damit es unten bleibt.
Das besserte sich auf den nächsten Etappen rasch und in Machu Picchu konnte ich schon mit gutem Tempo die 600 Hm von den Ruinen zum Gipfel Machu Picchu hinaufgehen und wußte: Ich hab´s überstanden, es geht wieder. Nevado Chumpe von SW
Das hat sich dann auf der Haupttour fortsetzen lassen. Wir mußten auf unser Ziel Ausangate wegen ungewöhnlicher Schneefälle verzichten, (wieder einmal) – konnten aber nach mehreren Tagen Anmarsch in Höhen über 5000 m auf den Gipfel Nevado Chumpe sur (6075 m) ausweichen. Aufstieg nach Sonnenaufgang Der Gipfeltag führte 13 Stunden über Gletscher und es waren 800 Hm zu überwinden. Leider waren zwei österreichische Teamkollegen an eben jener Problematik erkrankt wie ich viel früher und konnten nicht mitkommen und drei entschlossen sich auf 5800 Hm zur Umkehr.
Ich konnte es kaum fassen, dass ich mit zwei US-Begleitern (Extrembergsteigern Nathan Heald und Tom Ryan) und einem ihrer peruanischen Kollegen den Südgipfel erreichen konnte – wahrscheinlich als erste und einzige Österreicher/in bisher.
Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Trotz all der Herausforderungen, die es durchzubeißen galt: Die schönste Reise meines Lebens!
Südgipfel, im Hintergrund Nordgipfel
Ich danke dem Team von Oxico für ihre Unterstützung bei den Vorbereitungen! Alles Gute und einen steil ansteigenden Bekanntheitsgrad!
Dr. Irene Perndanner

Denali als Wochenendtrip

Den Denali (6.195m) an einem Wochenende machen? Geht das? Will man das überhaupt?
Ob es machbar ist, haben vier vorakklimatisierte Bergsteiger im Mai herauszufinden versucht. Ob man das auch will… naja, -30°C plus Wind laden nicht unbedingt zum Verweilen ein.

Gruppenfoto Am Samstag den 24. Mai flogen wir nach der verpflichtenden Einschulung durch die Nationalpark-Ranger mit einer kleinen Propellermaschine von Talkeetna ins Basecamp (2.200m) des Denali. Inklusive Schi, Verpflegung und Zelt hatte jeder gerade mal 30kg für den Flug ins Basislager angemeldet. Zu dieser Jahreszeit wird es in diesem Breitengrad nicht wirklich finster, eine Stirnlampe braucht man hier die ganze Zeit über nicht. Also wird das Zelt aufgestellt, noch ein paar Stunden geschlafen und so gegen drei Uhr früh brechen wir mit Rucksack und Schlitten im Schlepptau Richtung Lager 3 auf, das wir in einem Tag zu erreichen versuchen. DCIM100GOPRO Vorbei an Lager 1, zum Lager 2 ohne größere Schwierigkeiten, ab dann wird es steiler und die Schi werden gegen Steigeisen getauscht. Steile und teils ausgesetzte Passagen, mühsame Arbeit mit dem Schlitten und konzentriertes Gehen am Seil – alles hat der Weg ins Lager 3 zu bieten. Auch der „Windy Corner“ wird seinem Namen gerecht und eisiger Wind pfeift uns um die Ohren. Nach kräftezehrenden 15 Stunden gelangen wir im Medical Camp (Lager 3 auf 4.330m) an. Zeltplatz schaufeln, Zelt aufstellen, Kochen, Essen und Trinken, sich zum Ausruhen einrichten – alles funktioniert wie bei einem lange eingespielten Team. Zufrieden mit der Tagesleistung lassen wir den Tag ausklingen. Die Wetterprognose für die ganze Woche war von vornherein nicht wolkenlos, jedoch ließ die weitere Ansage durch den allabendlichen Wetterfunk jede Hoffnung auf brauchbares Wetter schwinden. Der zweite und leider auch der letzte einigermaßen gute Tag war als Rasttag nötig. Schon am Abend begann es zu schneien, nicht stark, aber die Sicht war dementsprechend schlecht.
denali048a denali056a Um der Sache eine Chance zu geben, nehmen wir am dritten Tag den Gipfel in Angriff. Der erste Teil, bekannt als Headwall, ist im oberen Teil vereist und mit Fixseilen versichert. Motiviert arbeiten wir uns den Anstieg hoch. Aufgrund der tiefen Temperaturen, des starken Windes sowie der schlechten Sicht muss man allerdings realistisch bleiben und einsehen, dass an so einem Tag kein Gipfelgang möglich ist. DCIM100GOPRO denali061a
Am Sattel am Ende der Headwall drehen wir um und steigen sicher und konzentriert ab. Die Prognose bewahrheitet sich und es bleibt schlecht und schneit weiter. Um der steigenden Lawinengefahr zuvorzukommen, beschließen wir bereits am nächsten Tag wieder ins Basislager abzufahren und einen Flug vom Gletscher nach Talkeetna zu bekommen. Die Abfahrt auf Schiern mit dem ganzen Gepäck am Rücken ist auch noch „interessant“ und zeitenweise im angeseilten Zustand auch ziemlich nervenraubend. denali081a Nach sieben Stunden erreichen wir das Basislager und erfahren, dass bereits seit zwei Tagen Flieger weder herein- noch hinausgeflogen sind. So soll es dann auch die nächsten drei Tage bleiben. Warten auf Wetterbesserung, präparieren der Landepiste, restliche Vorräte gut kalkulieren und einteilen, mehr kann man nicht machen. denali104a
Der Sonntag, der 1. Juni, verspricht ein richtiger Sonnentag zu werden und wirklich, die erste Maschine taucht über dem Basislager auf und nimmt die wartenden Bergsteiger auf. Nach einer Woche am Gletscher erreichen wir wohlbehalten Talkeetna. denali092a

Irene Perndanner

Nepal Oktober 2013

Dieses mal war ich mit einer Gruppe in Nepal unterwegs. Von Lukla aus wollten wir den Mera Peak (6461m) besteigen, weiter über den Amphu Laptsa Pass (5780 m) , auf den Islandpeak (6189 m) und über die Everest-Route zurück nach Lukla.
Um mich gut vorzubereiten hatte ich das Oxico-Zelt diesmal für drei Wochen zu Hause und das Training ging zügig vorwärts mit deutlich spürbaren Anzeichen der Höhenanpassung. Mein Wunsch war, in Nepal die Tour geniessen zu können und nicht so strapaziert zu sein, dass ich gar nichts mitkriege. Da ich ein beziehungsorientierter Mensch bin, wollte ich auch noch genug Energie übrighaben, um mich mit meinen Teamkollegen und dem nepalesischen Team unterhalten zu können und Spaß zu haben. Ausserdem ist diese Route lange Zeit gleichmäßig über 5000 m und es gibt keine rasche Rückkehr in tiefere Regionen, ausser mit dem Rettungshubschrauber und nur, wenn er überhaupt fliegen kann. So wollte ich möglichst viel Risiko minimieren und diese Rechnung ist auch voll aufgegangen.
Normalerweise gibt es im Oktober in der Nachmonsunzeit etwa drei Regentage – eine recht stabile Zeit.
Sherpas
Auf unserer Reise sollte es aber ganz anders kommen. Es regnete am Anfang mehrere Tage kräftig. Dann kam ein Schönwetterfenster und als wir im letzten Lager Khare (4870m) vor dem Mera-Pass angekommen waren wurde das Wetter seltsam. Gab es vorher noch Kälte und Schneefahnen von den Gipfeln, wurde es plötzlich sehr warm: 32 C° in der Höhe! Die Satellitenhandys ware gestört und nach langen Bemühungen bekamen wir 6 bruchstückhafte SMS von unserem Metereologen Mag. Bernd Seiser aus Innsbruck herein. Sie sprachen von enormen Niederschlägen, die kommen sollten. Sogar Prof. Karl Gabl hatte mehrmals nachgerechnet – so was gibts normal nicht!
Ohne dass wir es wußten, hatte sich der Zyklon Phaillin über Indien gebildet und richtete dort Verheerungen an und kam auf die Himalayaregion zu. Obwohl das Wetter lieblich aussah und alle ins Hochlager drängten, legten wir einen zusätzlichen Akklimatisationstag ein und dann brach schon die Schneekatastrophe herein. Wir zogen uns aus unseren Zelten in den Keller der Hütte zurück und es schneite innerhalb 48 Stunden 2m. Im Hochlager kämpften die Gruppen ums Überleben, denn dort schneite es 5-6 m. Rettungstrupp 3 Tage waren wir eingeschlossen und brachen unsere Tour dann ab, um uns und unser nepalesisches Team nach Süden in tiefere Regionen in Sicherheit zu bringen. Wir marschierten 6 Tage, um die gesperrten Pässe nach Lukla zu umgehen und kamen alle heil und gesund wieder zurück. Durch das gemeinsam erlebte Abenteuer wurden wir als Team mit unseren nepalesischen Freunden eng zusammengeschweißt und waren alle für die Bewahrung total dankbar.
Nicht auszudenken, wenn wir in den Lagern hinter dem Mera-La von Lawinen verschüttet worden wären – dort hatte es 5 Tote gegeben – oder im Hochlager festgesessen wären. Selbst in Khare auf 4870 m wäre eine Höhenkrankheit fatal gewesen – mehrere Tage kein Ausweg.
Ich bin total froh, dass es mir mit der Höhenanpassung so gut gegangen ist und ich alles intensiv miterleben konnte!

Roland Janko

Oxico – Höhentrainingssysteme als optimale Vorbereitung für die Zivilbergführerausbildung

In der Zeit von 25. Juni bis 07. Juli 2012 fand der Abschlusskurs für die Zivilbergführerausbildung 2010-2012 in Chamonix statt. In Chamonix – einer der Geburtsstätten des Alpinismus – befinden sich neben dem höchsten Gipfeln der Westalpen dem Mt. Blanc (4.810 m) auch einer der schönstens und zugleich schwierigsten Granitwände.
Die Zivilbergführerausbildung stellt doch die höchste Ausbildung im alpinen Gelände dar und dementsprechend hoch und auch vielseitig ist das Anforderungsprofil. Daher war auch die Vorbereitungsphase für diesen Abschlusskurs sehr intensiv, sie reichte über das „normale“ Klettertraining über Bergrettungstechnik bis hin zum theoretischen Studium von alpiner Trainingslehre und Sportbiologie. Einzelne Moduleinheiten zu diesem Abschlusskurs können auch in unserer Region Weststeiermark beübt werden. Zwecks Höhenanpassung und auch als Höhentraining stellte sich jedoch das Problem, dass die „wirklich hohen“ Berge der Westalpen gut 800 – 1.000 Fahrtkilometer von zu Hause entfernt liegen.
So wurde ich über einen Bergsteigerkollegen auf die Fa. OXICO – Höhentrainingssysteme aufmerksam gemacht. Aus Erfahrungsberichten im Internet nahm ich dann persönlich mit einem Vertreter der Fa. OXICO – Herrn Reinisch Karl – auf, der mir dieses System in einem persönlichen Gespräch näher brachte. Es folgte dann als Vorbereitung ein dreiwöchiges Training mit dem OXICO Höhentrainingssystem. In einem gut ausgeklügelten Trainingsplan erfolgte einerseits ein höhenangepasstes Ausdauertraining mit einer normalen Schlafhöhe (Train high and sleep slow) und andererseits eine erhöhte Schlafhöhe im Höhentrainingszelt (Train low and sleep high).
Schon am ersten Tag des Ausbildungskurses zeigte sich die hervorragende Auswirkung von OXICO Höhentrainingskomponenten. Eine 16stündige Mont Blanc Überschreitung von Chamonix nach Courmayeur konnte ohne konditionelle Probleme gemeistert werden. Ebenso verlief der weitere Kurs konditionell problemlos.
Ein besonderer Dank gilt hier dem Team der Fa. OXICO für die fachkundige Beratung. Ohne deren Hilfe wäre der konditionelle Verlauf nicht so positiv abgelaufen. Durch meine persönliche Erfahrung mit OXICO Höhentrainingssystemen kann ich sagen, dass es sich durchaus lohnt, dieses Trainingssystem auch für alpine Touren in den Ost- und Westalpen anzuwenden.

Roland Janko

Gipfelsieg am Muztagh Ata (7.545m)

Lager 1 (5.400m) Trotz schlechten Wetterverhältnissen konnten 6 Teilnehmer der Muztagh Ata Expedition im wahrsten Sinne am letzten Abdruck den dritthöchsten Gipfel des Pamir-Gebirges erreichen.
Dichter Nebel verhinderte leider die Fernsicht auf K2 und Taklamakan-Wüste, doch gute Schneeverhältnisse belohnten mit einer relativ schönen Schiabfahrt – sofern man in dieser Höhe noch von Schifahren sprechen kann.

Die gute Vorakklimatisation ermöglichte sogar auf 6.500 m Höhe im Lager 2 ein paar Stunden Schlaf und den nötigen Appetit, um sich für die lange Gipfeletappe zu stärken.

NEPAL – Expedition auf 6300m beendet

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – heißt es doch so schön.

Panorama Der Gyaji Kang – beschrieben als relativ leichter 7000er – hat dann doch einige Überraschungen für uns parat gehalten. Beim Briefing in Kathmandu erfahren wir, dass den kommerziell angebotenen Nachbarberg Himlung heuer keine Expedition zum Ziel hat, dafür unser Berg von einem schweizer Ärzteehepaar anvisiert wird. Wenn man bedenkt, dass in dieser Saison 86 Expeditionen in Nepal unterwegs sind, können wir uns glücklich schätzen, fast alleine unterwegs zu sein.
Die vorab geschätzte Anreise zum Berg von 8 Tagen kann auf 6 Tage reduziert werden, da alles glatt läuft und die Mulis längere Tagesetappen schaffen. Insgesamt hat unsere 9-köpfige Gruppe 9 Nepali (Küchencrew) mit dabei und 27 Mulis, die unser gesamtes Gepäck transportieren. Da steckt eine ganze Menge Logistik dahinter.
Am Ende des wunderschönen Naar Phu Tales angekommen, wird ein Ruhe- und Akklimatisationstag genutzt, um den weiteren Weg auszukundschaften und einen geeigneten Platz für das Basislager zu finden. Am darauffolgenden Tag können wir unser Basislager (4600m) neben den schweizer Zelten errichten. Wieder folgen Erkundungstouren, um den weiteren Weg und die Lagerplätze festzulegen.

Lager 1 auf 5700m:
Vollgepackt steigen wir zuerst über Wiesen, dann über Schotter und schließlich über Schnee so weit wie möglich auf, um unser erstes Lager aufzustellen. Unsere Küchencrew hilft die Zelte auch für die weiteren Lager mithochzuschleppen. Auf 5700m finden wir einen geeigneten Platz und ein 3er Team verbringt gleich die Nacht im Lager, um am nächsten Tag den weiteren Weg auszukundschaften.
Gespannt warten wir im Basislager auf ihre Berichte. Am Nachmittag die schlechte Nachricht: der Weiterweg entlang des Grates ist extrem ausgesetzt und teilweise besteht er nur aus losem Gestein, sodass eine Sicherung nicht möglich ist. Schlussendlich mussten sie vor einer Wand aus losem Geröll umkehren. Die Gletscherschmelze dürfte den breiten Grat in eine Messerschneide verwandelt haben und das darunterliegende lose Gestein zum Vorschein gebracht haben.
Die gute Nachricht: von oben konnten sie einen Weg durch den Eisbruch ausmachen, sodass man bis vor dem letzten Gipfelhang nicht auf dem Grat gehen muss.
Somit wurde das Lager 1 wieder abgebaut und in den Gletscherbruch auf eine sichere Stelle auf 5600m verlegt. Das weitere Auskundschaften des Weges wurde durch Schneefall und Nebel vereitelt und ein Ruhetag im Basislager eingelegt.

Lager 2 auf 6050m:
Durch den Gletscherbruch führt der weitere Weg Lager 2 (6050m) bis kurz vor das Ende des Grates, den wir zuerst gehen wollten. Vom Lager 2 aus sieht man zurück auf den Grat und weiter vorne den Gipfelhang.

Lager 3 auf 6300m:
Von Lager 2 zu Lager 3 waren die Schwierigkeiten eines ausgesetzten Grates zu überwinden. Nach dem Lager 3 stellte sich der Gipfelhang als Blankeiswand heraus, mit der wir aufgrund der Expeditionsbeschreibungen voriger Teams nicht gerechnet haben.
Abstieg von Lager 2

Besprechung im Basislager:
Die Wetterprognose sagt starken Schneefall voraus. Daher treffen wir uns alle im Basislager, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die Lagerkette ist aufgebaut, fraglich ist, ob noch ein Lager benötigt wird, da das Gipfelplateau sehr weitläufig und wahrscheinlich mit Spalten durchsetzt ist.

Wetterprognose:
Die weitere Wetterprognose nimmt uns die Entscheidung ab: Höhenstürme und der starke Schneefall kreuzen unsere letzten verbleibenden Tage und machen somit eine Besteigung auch zeitlich nicht mehr möglich. Ein kurzfristig besseres Wetterfenster ermöglicht es, die Lager bei Nebel und Wind zu räumen, jedoch an eine Besteigung ist nicht mehr zu denken.

Die Schneefahnen am Gipfel lassen erahnen, welche Bedingungen es über 6000m gerade hat und der Abmarsch fällt dementsprechend nicht ganz so schwer. Der Rückmarsch aus dem Tal wird von sprießenden Blumen und grünenden Bäumen gesäumt Höhenmediziner Oswald Oelz und ein besonderes Highlight war dann noch das zufällige Treffen des Höhenmediziners und Buchautors Prof. Dr. Oswald Oelz in der Küche eines Mönchs.

Trotz ausgebliebenem Gipfelerfolg sind wir glücklich, da wir gesund und mit vielen schönen Eindrücken von diesem Expeditionsabenteuer zurückkehren können.

NEPAL – Wir kommen! (18. April 2012)

Wir (Daniela Gosch, Franz Tschiltsch, Andreas Gegg und Karl Fauland) starten am Freitag als Teil einer 9-köpfigen Gruppe zum Gyaji Kang (7074m) in der Annapurnaregion.

Die Taschen stehen gepackt zur Abfahrt bereit, der Blick ist schon Richtung Nepal gerichtet und unsere Füße freuen sich aufs Losmarschieren.
Von München aus geht der Flug über Muscat (Oman) nach Kathmandu, wo uns Temperaturen über 30 Grad erwarten. Nach letzten Erledigungen geht es auf nach Pokhara und von dort in einem 8-tägigen Marsch zu unserem Ziel – dem Gyaji Kang.

Wir hoffen, unterwegs von unserer Reise berichten zu können!

Irene Perndanner

Ecuador Dezember 2011/Jänner 2012

Da ich zum ersten mal über 4000 m unterwegs war, wollte ich kein Risiko eingehen und auch diese schöne Reise mit möglichst hoher Lebensqualität genießen.
Ich hatte durch einen Zeitungsartikel von oxico gehört und Kontakt mit Daniela Gosch aufgenommen, die mich sehr kompetent und natürlich-fröhlich betreut hat.(Ist nicht so selbstverständlich, wenn man als Frau an die 50 mit einer jungen Leistungssportlerin zu tun hat! 😉

Es folgten 14 Tage konsequenter Aufenthalt im Höhenluftzelt, Zeiten am Hometrainer mit Maske und Impulstraining mit Luft aus 6400 m Höhe. An den spürbaren Reaktionen meines Körpers auf die Höhenexposition konnte ich schnell sehen, dass die Sache wirkt. Ich war nachher sehr froh, dass ich nicht in Ecuador in der Nacht alle 2 Stunden aufs Klo rennen mußte und die Trinkflasche neben dem Bett hatte. Aber da wird jeder anders reagieren.

So kam ich schon mit einer Schlafanpassung von 3900 m in Quito an und fühlte mich wohl, hatte einen Zeitvorsprung im Vergleich mit den anderen Teilnehmern.
Die Gipfel Pasochoa (4200 m), Pichincha (4794m) und Illiniza Norte (5116m) konnte ich alle gut erreichen. Wir hatten allerdings auch einen sehr fähigen österr. Bergführer und Reiseleiter, der zum langsamen Tempo mahnte und viele Tips und Tricks fürs Höhenbergsteigen kannte.

Der Gipfel des Cotopaxi (5898m) war schon eine größere Herausforderung und meine Seilschaft kehrte bei 5700m wegen eines Schneesturms um, der binnen Minuten jede Spur verweht hatte. Von der Höhenanpassung her gesehen, hätten wir den Gipfel aber doch gut erreichen können.
Am Chimborazo (6310m) mußten alle auf 5600m umkehren, da akute Lawinengefahr bestand. In den Ruhezeiten auf der Whymper Hütte (5000m) konnte ich schlafen und hatte auf der ganzen Reise keine Kopfschmerzen.
Natürlich ersetzt das oxico – Höhentrainingssystem nicht Kondition und Training, aber auf die Idee wird wohl eh keiner kommen, hoffe ich!

Sobald ich die nächste Reise in die Höhe plane, würde ich gerne wieder auf die Vorteile einer Oxico-Vorbereitung zurückkommen und auch andere Ecuador-Teilnehmer haben danach gefragt, weil sie den Vorteil sehen konnten.

Ich wünsche dem Oxico-Team alles Gute und viel Erfolg bei ihren eigenen sportlichen Unternehmungen

Dr.med.Irene Perndanner

Karl Kahlbacher

Mustagh Ata (7500m), Elbrus (5600m)

mustangh-ata-a Nachdem ich jetzt zweimal euren Oxico Höhentrainingsgenerator zur Vorbereitung auf meine Bergtouren verwendet habe, möchte ich mitteilen, dass die Erfahrungen positiv waren. Ich habe die letzten zwei Wochen vor der Abreise nach der sleep high/ train low Methode die Nächte im Zelt mit sauerstoffreduzierter Luft verbracht.
Der Vorteil am Berg war dann, dass ich bei Ankunft im Basislager (z.B. ca 4500 m beim Mustagh Ata) eigentlich keine Probleme mit der Höhe hatte. Viele andere Bergsteiger mussten sich dort mehrere Tage mit Kopfschmerzen und anderen Höhenanpassungssymptomen herumplagen.
Beide Gipfel wurden erfolgreich bestiegen und mit Skiern abgefahren.
Vielen Dank an die Daniela die zweimal den Generator und das Zelt vorbeibrachte.

Karl Kahlbacher

Trainieren mit den Generatoren

Trainieren Sie in Ihrer gewohnten Umgebung und nutzen Sie gleichzeitig die Vorteile eines Höhentrainings. Der Generator reduziert den Sauerstoffgehalt der Luft, die Sie über eine Maske atmen. So wird Höhe simuliert. Verwandeln Sie Ihr Workout zuhause in ein Höhentraining!

aco10 Im Fitnessstudio PhysioSport in Eibiswald können alle Ausdauergeräte mit einem Hypoxietraining kombiniert werden. Es stehen Ergometer, Stepper, Laufbänder und weitere Ausdauergeräte zur Verfügung.

img_3689_0 Auch Untrainierte können die Vorteile eines Höhentrainings nutzen: Intermittierendes Höhentraining wird bequem in Ruhe ausgeführt und steigert trotzdem den Energieumsatz.